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§ 1 Name, Sitz, Vereinsjahr

 

Der Verein führt den Namen „Gewerbeverein Zwenkau e. V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Zwenkau und ist im Vereinsregister eingetragen.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

Der Verein sieht sich als Zusammenschluss von Selbstständigen aus Handel, Hand­werk, Industrie und der Freien Berufe mit den Zielen:

der Interessenvertretung der Mitglieder zur Wahrung und Förderung aller wirtschaft­lichen Belange ihrer Unternehmen auf lokaler und regionaler Ebene

der Organisation rechtspolitischer und allgemeinrechtlicher Hilfe, wobei der Verein politisch und konfessionell neutral bleibt

durch geeignete Aktionen die Standortsicherung Zwenkaus gemeinsam zu unter­stützen

der Organisation von Weiterbildungsveranstaltungen für ihre unternehmerische Tätigkeit

der Pflege und des Ausbaus des Gemeinschaftssinns

 

Der Vereinszweck ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb ausgerichtet (§ 22 BGB)

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft mit vollem Stimmrecht können natürliche und juristische Personen, insbesondere Unternehmer im Sinne von § 14 BGB erwerben, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Zwenkau und Umgebung hat.

 

Die Wahrnehmung des Mitgliedsrechtes erfolgt durch das Mitglied oder deren bevoll­mächtigten Vertreter. Zur Vertretung ist jede natürliche Person berechtigt, die dem Vorstand oder der Mitgliederversammlung eine vom Mitglied ausgestellte Vollmacht vorweisen kann.

 

Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zum ersten eines Monats zu erklären. Der Vor­stand entscheidet Satzungsgemäß über die Aufnahme. Lehnt er sie ab, so ist die Be­schwerde bei der Mitgliederversammlung möglich.

 

Die Mitgliedschaft endet:

mit der Betriebsaufgabe des Mitglieds

mit dem Tod des Mitglieds

durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand ohne Einhaltung einer Frist zum Ende des Geschäftsjahres

durch Ausschluss aus dem Verein.

 

Mitglieder können bei einem Verstoß gegen die Aufgaben und Interessen des Ver­eins ausgeschlossen werden. Ein Verstoß liegt vor, wenn die Erfüllung von satzungs­gemäßen Verpflichtungen innerhalb von 2 Monaten nach Anmahnung durch den Vor­stand nicht erfolgt ist. Der Ausschluss erfolgt durch schriftliche Erklärung und Be­gründung des Vorstandes gegenüber dem Mitglied. Dem Mitglied ist die Beschwerde vor der Mitgliederversammlung möglich. Diese entscheidet endgültig.

 

Das ausscheidende Mitglied hat keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

 

Der Vorstand ist berechtigt Ehrenmitglieder vorzuschlagen. Diese müssen von der Mitgliederversammlung bestätigt werden.

 

§ 4 Beiträge

 

Zur Deckung der Kosten, insbesondere für die werbliche und organisatorische Tätig­keit des Vereins haben Mitglieder einen Beitrag zu entrichten, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Näheres hierzu regelt die Beitragsordnung.

 

Der Vorstand ist berechtigt, bei geeigneten Aktionen auch Nichtmitglieder gegen ein vom Vorstand festzusetzendes Entgelt teilnehmen zu lassen.

 

§ 5 Vereinsorgane

 

Die Organe des Vereins sind: der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 6 Vorstand

 

Der Vorstand, im Sinne der Satzung (Wahlvorstand), besteht aus dem Vorsitzenden, dem 1. und 2. Stellvertreter, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und dem ver­antwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit.

 

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren ge­wählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des neuen Vorstandes im Amt.

 

Der Vorstand trifft alle für die satzungsgemäße Tätigkeit des Vereins notwendigen Entscheidungen, sofern sie nicht der Mitgliederversammlung obliegen. Die Be­schlussfassung erfolgt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder in Abwesenheit des Stellvertreters.

 

Der Vorsitzende und der 1. Stellvertreter sind Vorstand im Sinne § 26 BGB. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

 

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

 

§ 7 Beirat

 

Der Vorstand ist berechtigt, sowohl aus den Mitgliedern des Vereins und auch aus außerhalb des Vereins stehenden Kreisen zu seiner Unterstützung einen Beirat zu berufen. Die Rechte werden in der Geschäftsordnung geregelt.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet 1 x jährlich im 1. Quartal statt. Sie ist vom Vorsitzenden oder einem seiner gleichberechtigten Stellvertreter durch persön­liche Einladung einzuberufen.

 

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und dessen Ent­lastung

Wahl des Vorstandes gemäß § 6.1. und der 2 Rechnungsprüfer

Beschlüsse über Satzungsänderung, Beitragsordnung und Vereinsauflösung

 

 

Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss unter Mitteilung der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 14 Kalendertagen schriftlich per Post, Fax oder E-Mail an die zuletzt bekannte Anschrift, Faxnummer oder E-Mailadresse des Vereinsmitgliedes ergehen. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sollen dem Vorstand spätestens vier Kalendertage vor der Mitgliederversammlung schriftlich zugegangen sein.

 

Die Ordnungsmäßigkeit der Einladungen und der Tagesordnung stellt der Vor­sitzende zu Beginn der Versammlung ausdrücklich fest. Beschlüsse können nur zur Tagesordnung gefasst werden. Jede ordnungsgemäße einberufende Mitgliederver­sammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen und ver­tretenen Mitglieder. Zu Satzungsänderungen bedarf es einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen und der vertretenen Mitglieder, wenn es um Änderungen zum Vereinszweck geht, und einer Mehrheit von zwei Dritteln bei allen anderen Änderungen.

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann auf Vorstandsbeschluss oder auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Mitglieder innerhalb von vier Wochen einberufen werden oder wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Das Verlangen muss schriftlich unter Angabe von Gründen erfolgen.

 

Jedes Mitglied hat eine Stimme. In den Vorstand wählbar und stimmberechtigt sind alle Mitglieder nach Satzung § 3, die der Satzung und der Beitragsordnung bis zum Tage der Mitgliederversammlung in vollem Umfang nachgekommen sind.

 

§ 9 Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorgane

 

Über die Beschüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden oder vom 1. Stellvertreter und vom Schriftführer oder einem von der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

 

Die Niederschriften sind für die Mitglieder und deren berechtigte Vertreter einsehbar.

 

§ 10 Auflösung

 

Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn die Auflösung Tagesordnungspunkt der Einladung war. Mindestens 3/4 der in der Mitgliederversammlung Anwesenden müssen zustimmen.

 

Bei der Auflösung des Vereins wird das Vereinsvermögen gemeinnützigen Zwecken zugeführt.

 

§ 11 Inkrafttreten der Satzung

 

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 14.11.2012 in geänderter Fassung beschlossen und tritt anstelle der Satzung vom 30.01.1995.

 

Für den Fall, dass eine der beschlossenen Bestimmungen vom Vereinsregister beanstandet wird, ist der Vorstand ermächtigt, formale Änderungen der Satzung, welche die Grundlage des Vereins nicht berühren, vorzunehmen und diese den Mitgliedern bekannt zu geben.